Lebenskunst

Leben als Kunst - ... selber denken

Labor für Relation und Kooperation

Die grosse Leere

Die grosse psychologische Leere im Kopf kann von Ihnen selber überbrückt werden.

Falls Sie je nicht mehr weiter wissen, ist weder Panik oder Angst noch Verdrängung zielführend. Hilfreich ist bereits die dem Menschen angeborene nicht bewusste Mimik, welche auch umgekehrt bewusst verwendet werden kann: Zwingen Sie die Muskulatur im Gesicht zu einem grundlosen Lächeln, so hat dies eine Auswirkung auf Gemüt und Gedanken.

Ob Sinnlosigkeit der sich im Kreis drehende Ohnmacht, Abwesenheit von gedanklichem Reiz der Sinne oder keine Orientierung mehr in der Reizüberflutung: das Schlüsselwort heisst Dreieinigkeit als Logik zur Aufhebung von Dualität. Das übliche ja-nein, wenn-dann, entweder-oder wird durch Dreieinigkeit erweitert mit den einander sich bedingenden Gegensätzen, was als Polarität bezeichnet werden kann und von selbst zur Trinität führt.

Zu beachten ist die Grundannahme: Damit ein Mensch überhaupt irgend etwas denken kann, muss zwingend ein erster Vergleich und eine erste Unterscheidung mit etwas stattfinden können. Allein diesem Zweck dient die Annahme [Axiom] einer gedachten Einzigartigkeit [Singularität], welche wahlweise in einer Vorstellung von Ordnung oder vom Chaos bestehen kann. Diese erste Dualität bedingt sich in der Folge gegenseitig.

Aus dieser gedachten Singularität resultiert die Folgerichtigkeit [Logik], global schon immer in allen Kulturen: Die Grundannahme [Axiom] des menschlichen. Das ordentliche Ganze besteht im alles und im nichts und ist erkennbar im bekannten und im [noch zu erkennenden] unbekannten. Bekannt ist die logische Eins [ICH-SELBST] im Gegensatz zur NULL als ein Resultat der sich gegenseitig bedingenden Polarität von Frau und Mann [Wer bin ICH?].

Allerdings, eine Vorstellung vom offenen, ungeordneten Chaos ist dem kompliziert geordneten, geschlossenen Ganzen gegenüber die einfachste Variante, weil Chaos nicht erfasst werden kann und sich, so gesehen, weiteres Denken insofern erübrigen würde, als dadurch nicht neue menschliche Wirklichkeit aus dem Chaos herausgelöst wird.

Möchten Sie aber nicht im undenkbaren Chaos verbleiben, sondern ganzheitlich denken, hilft der Grundsatz:

Verständnis braucht weder antike Philosophie noch Religion.

Folgerichtigkeit [Logik] genügt vollkommen:

Polarität - Dualität - Trinität

» [gedachte] Wiedergeburt durch gelebte Gegenwart [Ewigkeit]

Wichtig: Auch ohne sich bewusster Dualität besteht in jedem Fall eine gedankliche Singularität und diese kann offen oder geschlossen sein. Geschlossen als ein Ganzes, gesamt und ganzheitlich; stellvertretend auch Welt, Universum, Gott etc. oder offen als Chaos im Sinne von unbekannt.

Soziale Kooperation als Grundlage von Lebensqualität

Mit Lebensqualität werden üblicherweise die Faktoren bezeichnet, welche die Lebensbedingungen in einer Gesellschaft beziehungsweise für deren Personen ausmachen. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird mit Qualität des Lebens vorwiegend der Grad des Wohlbefindens eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen beschrieben. Die Welt verstehen können durch Information [Vermittlung von Unterschied] und einer korrekten Folgerichtigkeit [Logik] gehört darum ebenfalls zu den wichtigen Aspekten von Lebensqualität.

Zusammenspiel, Zusammenwirken, Zusammenarbeit [Kooperation] ist schon auf der molekularen Ebene zu finden:

sozial kooperativAminosäuren verbinden sich und bilden Proteine, ohne die jenes, was vom Mensch als das Leben bezeichnet wird nicht möglich wäre. Kooperation bildet neben Mutation und Selektion eine der zwingenden Funktionen in der Evolution des Lebens. Eine zentrale Aussage der Verhaltensforschung lautet deshalb nicht zufällig ungefähr so: Der Mensch verhält sich als einzelnes Wesen in seiner Gattung [Primaten] kooperativ, aber nicht friedlich.

Diese Charaktereigenschaft des genetisch erzwungenen Zusammenwirkens kann als sozial bezeichnet werden.

Die Eigenschaft sozial kooperativ meint, so gesehen, ein persönlich betroffen sein und teilnehmen; ein mitdenken und sich einbringen [oder nicht], kurz: Motivation.

weiterlesen ... Freiheit - gefangen im sozialen Wesen der Gattung

Ohne Motivation keine Lebensfreude

Zwecks Orientierung zuerst die Unterschiede zwischen biologisch [Leben], gedanklich [Information physikalisch] und psychologisch [ICH und SELBST]. Leben will leben, ohne wenn und aber. Gedanken sind Gegenwart, zeitlos. Das Ego gestaltet gegenwärtig lebendig durch Anregung, Anreiz, Ansporn, Antrieb [Motivation].

Lebenslust, Lebensfreude ist direkt abhängig vom Reiz der Sinne und einer erst dadurch möglichen Motivation zur Lebenskunst - Leben als Kunst: ... selber denken.


Empfehlung als Einstieg in das Thema ohne antike Philosophie und Religon:

Information - Gott und Geist modern erklärt:

Die Warumfalle

Hinweis: Eine dem Deutsch, genauer der hochdeutschen Schriftsprache eigene Entwicklung führt fast automatisch zu möglichem Denkfehler mit logischer Orientierungslosigkeit, nämlich die eigentliche "Unsitte", aus den Eigenschaften oder der Tätigkeit übergeordnete Hauptwörter zu bilden und aus diesen danach irgend etwas abzuleiten. Mehr ... Schweizer-Deutsch.

Sinngemäss betrifft das alle sachlich in sich leere [deutsche] Substantivierung, vor allem Sein, Geist, Glaube, Wahrheit, Gott, Liebe usw. Aus einer, als Beispiel, schrift-sprachlich deutschen Warumfalle mit "Sein" in "Geist" und "Materie" ist dann fast kein Ausweg mehr möglich, denn: Was ist Geist?

 

© bzw. Autor: Rolf Pfister Zürich
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